Mit Skype telefonieren tausende Menschen über das Internet völlig kostenlos. Es ist nicht nur nützlich, sondern auch lustig. Es gibt Zusatzprogramme, mit welchen das Internet-Telefon schnell und einfach mit weiteren Funktionen aufpeppen kann. Es ist unter anderem möglich, die eigene Stimme beim Telefonieren zu verändern. Wenn man seine Freunde anruft, kann mit der Stimme von Darth Vader oder Britney Spears sprechen. Auch kann man einfach mit einer krächzenden und heiseren Stimme den Chef anrufen, damit man auf Grund von vermeintlichen Halsschmerzen nicht zur Arbeit muss.
Die Software, die diese Stimmverzerrung möglich macht, nennt sich Skype Voice Changer. Nach der Anmeldung bei Skype kann dann aus vielen Klangeffekten ausgewählt werden. Hierzu gehören Tremolo, Chorus und Flanger. Dann wird einfach der Anruf getätigt. Sollen weitere Audio-Einstellungen vorgenommen werden, kann dies mit dem Schieberegler gemacht werden. Die Software ist einfach zu bedienen und es ist nicht einmal eine Installation notwendig.
Eine weitere Software, mit welcher die Stimme verzerrt werden kann, ist MorphVox Pro. Diese ist allerdings kostenpflichtig, jedoch auch ein wenig besser in der Ausstattung. Männerstimmen können in den Sopran und Frauenstimmen in männliche Bässe gedehnt werden. Kinderstimmen können in ein Angst einflößend Grummeln von einem Monster verwandelt werden. Selbst Hundestimmen sind mit diesem Programm kein Problem und es können auch Hintergrundgeräusche erzeugt werden. Damit kann man vortäuschen, in einer Einkaufspassage oder stark befahrenen Straße zu sein.
Auch AV Voice Changer ist eine Software, um Stimmen zu verzerren. Außerdem können Profil-Einstellungen vorgenommen werden. Wer jung, alt, dominant, sexy, sarkastisch oder erfreut wirken möchte, sollte dieses Programm wählen. Wer noch möchte, kann mit dieser Shareware Feineinstellungen der Stimme vornehmen und auch weitere Effekte und Filter zugreifen.
Für die Darth Vader oder Britney Spears Stimme sorgt die Voice Changer Software. Auch wieder kostenpflichtig, kann aber die Stimmen auch während des Sprechens verändern und auch die gespeicherten Aufnahmen im Nachhinein bearbeiten.
Für die Skype-User sind die angebotenen Programme sicherlich lustig, aber kaum einer wird sich die kostenpflichtigen Versionen kaufen. Da greift man lieber auf die Freeware und wendet diese an. Oder es wird die Shareware einfach getestet, sofern es eine gibt. Danach kann man die Programme ja immer noch kaufen, wenn man zu mehr als 100 Prozent überzeugt ist. Aber es ist immer ratsam, Software erst zu testen und dann zu kaufen. Niemand kauft sich nämlich gerne „die Katze im Sack“.